Einbruchschutz

Einbrüche und ihre Folgen – Einbruchschutz ist wichtig

Jährlich im Mai stellt der Bundesinnenminister die neueste Kriminalstatistik vor. Seit einigen Jahren steigen die Einbruchszahlen, doch die Aufklärungsrate der Polizei bleibt niedrig. Traditionell viele Einbrüche geschehen in den Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin, doch auch viele Bundesländer haben hohe Zahlen zu verzeichnen. Während früher eher anonyme Gegenden in Großstädten wie Stuttgart zum Ziel von Einbrechern und Einbruchsbanden wurden, sind heute auch ländlichere Gebiete wie Unterschneidheim, Ellwangen oder Nördlingen betroffen. Neben dem hohen materiellen Schaden, den Einbrüche oft mit sich bringen, leiden Einbruchsopfer noch Monate oder sogar Jahre später an den Folgen – auch wenn sie dem Einbrecher gar nicht begegnet sind. Das Schlimmste ist das Gefühl, dass jemand die eigenen Sachen durchwühlt hat und natürlich die Angst, dass so etwas noch einmal passiert. Generell hat der durchschnittliche Gelegenheitseinbrecher wenig Interesse daran, beim Einbruch jemandem zu begegnen. Deswegen häufen sich die Einbrüche auch zu den Zeiten und Tagen, an denen die Bewohner (noch) nicht zuhause sind: In der Dämmerung, an Wochenenden und Feiertagen, in den Ferien. Hausratsversicherungen ersetzen den Schaden zumeist, wenn sie in ausreichender Höhe abgeschlossen worden sind. Dennoch wollen die meisten Einbruchsopfer ihr Haus danach sichern und privat vorsorgen. Finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung von Einbruchschutzmaßnahmen gibt es jetzt auch von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Einbrüche passieren in wenigen Sekunden

Um in ein Gebäude zu gelangen, benötigt ein Dieb nur wenige Sekunden. Dazu braucht er lediglich einen Schraubenzieher und ist – bei einem ungesicherten, handelsüblichen Fenster – in nur wenigen Sekunden im Haus. Er schnappt sich die Beute: Bargeld, Wertsachen, alles was klein, transportabel und möglichst wertvoll ist – und verschwindet wieder. Spuren hinterlässt er meistens keine – das erschwert es der Polizei, die Einbrüche überhaupt aufzuklären. Zu den Einbrechern gehören sowohl Gelegenheitsdiebe, die einfach die Gunst der Stunde nutzen, als auch Einbruchsbanden, die die Objekte oder die Gegend vorher ausspähen. Gelingt es dem Eindringling nicht auf Anhieb, in das Gebäude zu gelangen, gibt er meist schnell wieder auf. Deswegen ist mechanischer und/oder elektronischer Einbruchschutz immens wichtig.

So kann man Einbrüchen vorbeugen – Selbst zum Einbruchschutz beitragen

Jeder kann einige Regeln befolgen, um ein Stück weit auch für den eigenen Einbruchschutz zu sorgen. Ein Garten- oder Hoftor ist für den Dieb bereits die erste Hürde auf dem Weg zum Haus. Sämtliche Klettermöglichkeiten wie Mülltonnen, Leitern oder Gartenmöbel sollten nach Möglichkeit entfernt werden. Gerade Leitern müssen in einem abgeschlossenen Schuppen verwahrt werden. Auch Sträucher und Bäume können eine Klettermöglichkeit darstellen. Generell gilt: Die Hauptschwachstelle einer Immobilie sind Fenster und Balkontüren, insbesondere im Einfamilienhaus. Im Mehrfamilienhaus ist die Schwachstelle die Wohnungstür. Natürlich sind Erdgeschosswohnungen in der Regel etwas anfälliger für Einbrüche. Befinden sich am Haus jedoch entsprechende Klettermöglichkeiten, sollten auch die oberen Stockwerke gesichert werden.

Mit der Hilfe von Zeitschaltuhren kann man Rollläden und Licht im Haus steuern und so das Haus jederzeit belebt aussehen lassen – egal, ob man im Büro um die Ecke oder an der Südsee ist. Diebe kommen insbesondere in der Dämmerung. Deswegen empfehlen sich Bewegungsmelder an der Außenwand des Hauses. Betritt ein Einbrecher das Grundstück, wird er durch das plötzliche Angehen des Lichtes abgeschreckt. Wichtig ist außerdem, ein gutes Verhältnis zu seinen Nachbarn zu haben. So kann man sich darauf verlassen, dass immer mal jemand ein Auge auf das eigene Zuhause hat und in der eigenen Abwesenheit auch mal den Briefkasten leert. In anonymen Wohngegenden haben Einbrecher ein viel leichteres Spiel als in einer vertrauensvollen, nachbarschaftlichen Umgebung. Die Polizei rät, Vorkommnisse, die einem merkwürdig vorkommen, immer zu melden – zum Beispiel Menschen, die sich auffällig im Mehrfamilienhaus verhalten oder Autos, die langsam und suchend durch die Straßen fahren.

Ein absolutes Tabu: Den eigenen Haustürschlüssel außerhalb des Hauses zu „verstecken“. Der Einbrecher kennt so gut wie jedes Versteck!

Mechanische Grundsicherungen & einbruchhemmende Türen und Fenster – Auf diesen Einbruchschutz sollten Sie nicht verzichten

Gitter, Gittertüren, Kellerschachtroste, Türquerriegel und Griffoliven für Fenster – das alles sind mechanische Sicherungen, deren Einbau auf jeden Fall sinnvoll ist. Denn diese Komponenten verhindern den Einbruchsversuch von vornherein oder machen es dem Einbrecher zumindest so schwer, dass er aufgibt. Und sie sind ohne größeren Aufwand einfach nachrüstbar. Wer neu baut oder seine in die Jahre gekommenen Fenster und Türen komplett austauschen möchte, sollte darauf achten, einbruchhemmende Türen anzuschaffen. Sie verfügen über einen stabilen Aufbau des Türblattes sowie hochwertige Verschlusseinrichtungen. Empfehlenswert sind Türen ab der Widerstandsklasse RC 2 (resistant class). Für Fenster gelten dieselben Widerstandsklassen. Einen Minuspunkt gibt es für mechanische Sicherungen gegenüber elektrischer Sicherheitstechnik wie Alarmanlagen: Im Brandfall muss man schnell aus dem Haus und deswegen sämtliche Schlüssel für Gitter, Griffoliven & Co. parat haben.

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